{"id":1554,"date":"2016-04-13T10:24:42","date_gmt":"2016-04-13T08:24:42","guid":{"rendered":"http:\/\/nitidelo.lima-city.de\/wp\/?p=1554"},"modified":"2018-02-14T10:21:26","modified_gmt":"2018-02-14T08:21:26","slug":"albert-schweitzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nitidelo.lima-city.de\/wp\/?p=1554","title":{"rendered":"Albert Schweitzer"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Nicht auf die Quantit\u00e4t, sondern auf die Qualit\u00e4t des Wirkens kommt es an.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Wege r\u00e4umen, sondern muss auf das Schicksalhafte gefasst sein, dass sie ihm welche darauf rollen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Man muss etwas, und sei es noch so wenig, f\u00fcr diejenigen tun, die Hilfe brauchen, etwas, was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott w\u00e4hlt, wenn er inkognito bleiben will.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Humanit\u00e4t besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wer zum Gl\u00fcck der Welt beitragen m\u00f6chte, der sorge zun\u00e4chst einmal f\u00fcr eine gl\u00fcckliche Atmosph\u00e4re in seinem eigenen Haus.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Es wei\u00df keiner von uns, was er Menschen gibt. Es ist f\u00fcr uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal d\u00fcrfen wir ein klein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Arbeitet weiter, auch wenn der \u00e4u\u00dfere Erfolg aus bleibt, denn zu allen Zeiten ist es auf den inneren Gewinn angekommen, auf das, was vor Gott Bestand hat, wenn es auch auf Erden untergeht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Friede Gottes ist nicht Ruhe, sondern treibende Kraft.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der moderne Mensch wird in einem T\u00e4tigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken \u00fcber den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die gro\u00dfen Fl\u00fcsse brauchen die kleinen Wasser.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Jeder muss jemanden lieb haben. Die Trag\u00f6die ist, dass so viele Menschen sich selbst w\u00e4hlen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Viele Menschen wissen, dass sie ungl\u00fccklich sind, aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie gl\u00fccklich sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wenn du im Geiste Gottes sein willst, darfst du nur in Liebe denken und handeln.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel, so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Viel K\u00e4lte ist unter den Menschen, weil wir es nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das Wenige, das du tun kannst, ist viel \u2013 wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das gute Gewissen ist eine Erfindung des Teufels.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das gute Beispiel ist nicht nur eine M\u00f6glichkeit, andere Menschen zu beeinflussen. Es ist die einzige.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ich will unter keinen Umst\u00e4nden ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen &#8211; wenn ich es kann. Ich w\u00fcnsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener B\u00fcrger sein, gedem\u00fctigt und abgestumpft, weil der Staat f\u00fcr mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eignen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein f\u00fchren; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenw\u00fcrde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst f\u00fcr mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk. Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Geschenke, die man sich gibt, sind Bilder Gottes, seiner G\u00fcte f\u00fcr uns.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Suche Stunden der Sammlung, damit die Seele zu dir sprechen kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Der \u00e4rmste Mensch ist der, der keine Aufgabe mehr hat.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Liebe ist die h\u00f6chste unter den Geistesgaben, weil sie die einzige ist, die ewig ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an \u2013 und auf die Helfer der Helfer.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Es gibt nichts auf Erden, kein Ungl\u00fcck, keine Sorge, kein Elend, das gr\u00f6\u00dfer ist als der Trost, der von Christus kommt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Hoffnung ist Kraft. Es ist soviel Energie in der Welt, als Hoffnung drin ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Was leide ich darunter, da\u00df wir Menschen so viel Zeit des Zusammenseins unn\u00fctz miteinander zubringen, statt uns in ernster Weise \u00fcber ernste Dinge zu besprechen und uns einander als strebende, leidende, hoffende und glaubende Menschen zu erkennen zu geben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das sch\u00f6nste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Verzeihen ist die schwerste Liebe.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Jeder Tag bringt seine Geschenke mit, man braucht sie nur auszupacken.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Du kannst nicht alle Not der Welt lindern, aber du kannst einem Menschen Hoffnung geben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die \u00fcber alles Geistige und Intellektuelle, \u00fcber Philosophie und Theologie erhaben ist die Hilfsbereitschaft von Mensch zu Mensch \u2013 die Aufgabe, Bruder zu sein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die wahre Geburtsstunde des Menschen ist nicht der Augenblick, wo er den ersten Schrei ausst\u00f6\u00dft, sondern wo ihm das Bewu\u00dftsein und die Erkenntnis aufgehen, da\u00df dieses Dasein mit dem ewigen, geistigen Sein verkn\u00fcpft ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir kommen alle in die Lage, aus der Fremdheit herauszutreten und f\u00fcr einen Menschen Mensch zu werden. Zu oft vers\u00e4umen wir es, weil die geltenden Anschauungen von Wohlerzogenheit, H\u00f6flichkeit und Takt uns unsere Unmittelbarkeit genommen haben.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wieviel Entfremdung kommt daher, da\u00df Menschen den Anspruch erheben, in der Seele der andern zu lesen wie in einem Buche, das ihnen geh\u00f6rt, und da\u00df sie wissen und verstehen wollen, wo sie an den andern glauben sollten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir sehen in den anderen Menschen nicht Mitmenschen, sondern Nebenmenschen \u2013 das ist der Fehler\u2026<\/p>\n<hr \/>\n<p>Alles Denken, das in die Tiefe geht, endet in ethischer Mystik.<\/p>\n<hr \/>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht auf die Quantit\u00e4t, sondern auf die Qualit\u00e4t des Wirkens kommt es an. Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, dass die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Wege r\u00e4umen, sondern muss auf das Schicksalhafte gefasst sein, dass sie ihm welche darauf rollen. 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